top of page

Krieg und Gewalt sind keine Lösung

Zum Artikel „Krieg und Gewalt sind keine Lösung“ (swp Mo 27.02.2023)

Auf dieser Veranstaltung wurde nahezu von allen Rednern gebetsmühlenartig die Behauptung beschworen, vor einem Jahr habe Russland den Ukraine-Krieg begonnen.

Ganz zweifellos wissen Bürgermeister Rebmann und die ihm nachtönenden Polit-Experten Dont, Müller-Gemmeke, Hailfinger und Fischer viel besser Bescheid in militärischen Dingen als NATO-Generalsekretär Stoltenberg, der am 13.02. in Brüssel erklärte, dass der Krieg 2014 begann.

Aber wenn man den Krieg, wie unsere Sofastrategen in Urach, erst vor einem Jahr beginnen lässt, dann kann man bequemerweise die von der OSZE bestätigten 14.000 toten ukrainischen Bürger in der Ostukraine verschweigen. Sie starben deshalb, weil sich Kiew laut Poroschenko und Selenskyi von vornherein nie an den mit Russland vereinbarten Friedenskompromiss des Minsk-II-Vertrags halten wollte.

Dieser Vertrag sollte nach Aussage des damaligen französischen Ministerpräsidenten Hollande und Bundeskanzlerin Merkel allein dazu dienen, dem Westen Zeit zur Aufrüstung der Ukraine zu geben. So viel zu der Bemerkung Hailfingers, der Krieg sei von langer Hand vorbereitet gewesen. Da hat er recht, schon seit 2014 vorbereitet von der EU durch Lügen-Diplomatie und von den USA mit 5 Mrd. Dollar, wie die US-Unterstaatssekretärin Nuland erklärte.

Jeder Leser kennt aus seiner Kindheit noch die Kabbeleien auf dem Schulhof. Die haben sich manchmal derart gesteigert, bis beide Kämpfer auf dem Boden liegend aufeinander einschlugen. Nun stellen Sie sich bitte vor, die Umstehenden feuern den Schwächeren nicht nur verbal an, sondern geben ihm Schlagstöcke, damit er sich besser wehren kann. Führt das wirklich zu einem schnellen unblutigen Ende des Kampfs?

Manfred Simader, Bad Urach

Comments


bottom of page